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„Anglo-Amerikanische Rechtssprache“ als entscheidender Vorteil am Arbeitsmarkt

JUS-Absolventin Mag. Jana Raith, BA im Gespräch

 

Frau Mag. Jana Raith, BA ist Absolventin der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz. Im Zuge des Studiums entschied sie sich dafür, Lehrveranstaltungen im Bereich Anglo-Amerikanisches Rechtssysteme bzw. Anglo-Amerikanische Rechtssprache zu belegen.

 

Frau Mag. Raith: Was war der Grund für diese Entscheidung?

Neben meinem Jus-Studium habe ich auch Anglistik/Amerikanistik studiert und immer versucht, meine beiden Studien bestmöglich zu verbinden. Dass ich mich näher mit "Legal English" beschäftige, war bei der Wahl meiner beiden Studien naheliegend. Die Lehrveranstaltungen "Anglo-Amerikanische Rechtssprache I-VI“ haben genau das für mich möglich gemacht. Ich hätte sonst nirgends so viele verschiedene Rechtsgebiete, aus verschiedenen Rechtsordnungen, fachlich fundiert und auf sprachlich so hohem Niveau erarbeiten können. Ganz abgesehen davon, dass dieser Bereich für mich als Anglistin auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht spannend ist, denke ich, dass es für Juristinnen bzw. Juristen heutzutage unumgänglich ist, rechtliche Inhalte auch mit ausländischen Kolleginnen und Kollegen zu besprechen, bzw. andere Rechtsysteme zu verstehen. Genau darauf bereiten die Lehrveranstaltungen ausgezeichnet vor.

 

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten haben Sie im Zuge dieser Lehrveranstaltungen erworben?

Obwohl ich bereits ein Jahr in Amerika gelebt habe und auf Grund meines Anglistikstudiums in den letzten Jahren eigentlich täglich Englisch gesprochen habe, hat sich mein Fachvokabular im Zuge der Lehrveranstaltungen noch einmal massiv erweitert. Im Alltag oder im herkömmlichen Sprachunterricht kann man sich dieses Fachvokabular nicht aneignen. Dazu braucht es wirklich Vortragende, Unterlagen und ein Kursprogramm, die sowohl juristisch als auch sprachlich in die Tiefe gehen. Man muss wirklich dahinter sein. Nachdem ich aber alle Lehrveranstaltungen besucht, und auch die Prüfung für das Vienna LLP absolviert habe, kann ich wirklich sagen, dass ich mich in den Rechtsgebieten, die in den sechs Kursen behandeltet werden, auch auf Englisch sehr gut ausdrücken kann. Die erworbenen Kenntnisse konnte ich gleich nach Studienabschluss auch schon in die Praxis umsetzen. Während meiner Gerichtspraxis waren mir meine Legal English Kenntnisse beispielsweise oft von Nutzen.

Auch bei der Aufnahmeprüfung für die Diplomatische Akademie in Wien, die ich ab Herbst besuchen werde, war es für mich von enormem Vorteil, dass ich mich einerseits in anderen Rechtssystemen auskenne, und andererseits das österreichische Rechtssystem auf Englisch präsentieren kann.

Würden Sie eine Teilnahme auch anderen Studierenden empfehlen und wenn ja, warum?

Ich würde die Teilnahme auf jeden Fall allen Studierenden empfehlen, aus den bereits genannten Gründen. Ich glaube sogar, dass es als Juristin bzw. Jurist ohne diese Zusatzkenntnisse in Zukunft am Arbeitsmarkt wirklich schwer wird. Was dazu kommt ist, dass die Inhalte zu großen Teilen von Studierenden präsentiert werden, und ganz bewusst auch auf "Presentation Skills" geachtet wird. Das ist natürlich eine weitere Fähigkeit, die in der Praxis enorm wichtig ist und sonst auf der Uni oft zu kurz kommt.

 

Auch im Wintersemester 2017/18 werden wieder Lehrveranstaltungen zu "Anglo-Amerikanisches Rechtssystem und Anglo-Amerikanische Rechtssprache" angeboten. Details und Anmeldung über UNIGRAZonline.



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