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Internationale Zusammenarbeit

Universität

Heuer befasste sich die Jahrestagung der Coimbra-Group mit der Rolle und Verantwortung der Universitäten für die Erforschung und den Erhalt des kulturellen Erbes und dessen Vermittlung an die breite Öffentlichkeit. Fotos: Diana Afrashteh.

Die Uni-Graz-Delegation: Gerald Lind, Diana Afrashteh, Bernadette Biedermann, Rektorin Christa Neuper, Mario Müller, Sigrid Maxl-Studler und Judith Laister. Nicht im Bild: Alexandra Dorfer, Xaver Hergenröther.

Uni Graz als starker Partner im europäischen Netzwerk

Vergangene Woche fand die Jahrestagung der COIMBRA GROUP an der Universität Edinburgh in Großbritannien statt. Das diesjährige Thema „Universities and the Future of Cultural Heritage“ befasste sich mit der Rolle und Verantwortung der Universitäten für die Erforschung und den Erhalt des kulturellen Erbes und dessen Vermittlung an die breite Öffentlichkeit.
Als jüngstes Projekt wurde die digitale Ausstellung von Objekten vorgestellt, die aus den Universitätsmuseen des Netzwerks zusammenführt wurde. Das Grazer Universitätsmuseum ist mit der Ikarus Statuette der archäologischen Sammlung und dem Tatortkoffer des Hans Gross Kriminalmuseums vertreten. Aktuell umfasst die COIMBRA GROUP 39 europäische Universitäten mit langer akademischer Tradition und starkem internationalem Profil. Als neues Mitglied wurde im Rahmen der Jahresversammlung die Universität zu Köln in den Kreis aufgenommen.

Der Fokus des Netzwerkes liegt in der Internationalisierung der Universitäten und multilateralen Kooperation in zahlreichen Projekten. Hierzu zählen unter anderem multidisziplinäre Seminare, Sommer-/Winterschulen, Workshops und Seminare zu hochschulpolitischen Themen, wissenschaftliche Fachtagungen, Stipendien für PostDocs aus Krisenregionen, EU- Drittmittelprojekte, Nachwuchsförderung, Maßnahmen für geflüchtete Studierende und WissenschafterInnen, multidisziplinärer Studierendenaustausch, Studien, Konsultationen sowie Stellungnahmen zu aktuellen EU-bildungs- und forschungspolitischen Themen. Zuletzt wurden zwei Positionspapiere zu den EU Programmen H2020 und Erasmus+ veröffentlicht und der Europäischen Kommission übermittelt.

Eine der jüngsten Nachwuchsförderungsinitiativen ist der „3MT: Three Minutes Thesis“-Wettbewerb, bei dem Doktoratsstudierende in maximal drei Minuten ihre Forschung einem breiten Publikum vorstellen. Die Universität Graz hatte sich in der ersten Runde beteiligt und kam unter den Top 10.

Darüber hinaus kooperiert die COIMBRA GROUP mit anderen universitären Netzwerken weltweit, zum Beispiel mit der UNICA, der EUA, der lateinamerikanischen Montevideo Group, dem GCUB (Gruppe Coimbra de Universidades Brasileiras) und anderen. Im Rahmen der Tagung wurde ein Memorandum of Understanding mit der Unión de Universidades de América Latina y el Caribe (UDUAL) unterzeichnet, das über 200 lateinamerikanische Universitäten vertritt.

Aktuell ist die Universität Graz in acht Arbeitsgruppen der CG aktiv: Academic Exchange and Mobility, Doctoral Studies, Education Innovation, Employability, Heritage, Latin America, Research Support Officers, Social Science & Humanities. Rektorin Christa Neuper ist Mitglied im siebköpfigen Rectors’ Advisory Group. Ebenso gibt es einen Austausch bei den Intiativen zur Flüchtlingshilfe und im Öffentlichkeitsbereich.

Das Büro für Internationale Beziehungen unterstützt im Rahmen der Förderrichtlinien Aktivitäten an Partnerunivesritäten in den gesamtuniversitäten Netzwerken, um die multidisziplinäre und multilaterale Zusammenarbeit zu fördern. Das nächste CG High-Level Policy Seminar zum Thema Inernationalisierung der Curricula findet im November an der Trinity College in Dublin statt.

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