Viele Arbeitsabläufe, gerade von Akademiker*innen, wurden von der Corona-Krise deutlich geändert. Viele wurden in Home Office geschickt – sie zählen zu den 41 %1, die während der Krise von zuhause aus gearbeitet haben. Doch was als schnelle Lösung galt, könnte sich schon bald durchsetzen. Denn viele Personen, die im Home Office arbeiten finden diese Möglichkeit des flexiblen Arbeitens als durchaus wünschenswert. So wollen laut der ESET-Studie 68 % auch weiterhin die Möglichkeit haben von zu Hause aus zu arbeiten.
So oder so, die erzwungene Digitalisierung wird auch nachhaltig einen stärkeren Einfluss auf unsere Arbeit nehmen sowie auch die mögliche Arbeitszeitflexibilisierung. Diese Veränderungen entsprechen auch den heutigen Jungabsolvent*innen und Studierenden: Für die Generation Z (ab Jahrgang 1994) ist eine eben solche Möglichkeit des Home Office ein entscheidender Faktor in Bezug auf die Jobwahl. 40 % würden einen Job ablehnen, wenn Sie nicht die Möglichkeit hätten Home Office zu machen2.
Die neuen Entwicklungen durch Corona spielen also der neuen Generation, die auf den Arbeitsmarkt drängt, durchaus in die Karten. Die Flexibilisierung von Arbeit in Zusammenhang mit der Digitalisierung ist hier entscheidend dafür, um Arbeitsbedingungen für junge Arbeitskräfte attraktiv zu gestalten und so High Potentials ins eigene Unternehmen zu holen.
1) ESET-Studie (2020): Veränderung der Arbeitswelt durch Corona. 2) Uni Bamberg (2020): Generation Z – die Arbeitnehmer von morgen.
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