"Nicht unterkriegen lassen, selbst bei der 150. Bewerbung", lautete einer von vielen Tipps, vermittelt von Mag. Alexandra Marine-Nunéz, GEWI-Absolventin der Karl-Franzens-Universität Graz. Der Abend stand nämlich wieder ganz im Zeichen von Bewerbungs-Erfahrungen erfolgreicher AbsolventInnen.
Neben den Schilderungen von 2-tägigen Assessment Centern, "klassischen" Bewerbungsgesprächen und Erfahrungen bei Gehaltsverhandlungen, vermittelte Marine-Nunéz auch, wie wichtig es ist, ständig den eigenen Horizont zu erweitern. "Das beginnt bereits während der Studienzeit beispielsweise in Form von Praktika, Weiterbildungen und Netzwerk-Aufbau." Gerade Praktika und Netzwerke können schließlich ein erster Schritt in ein Unternehmen sein, von dem sich bei der Jobsuche profitieren lässt.
Ferner berichtete Frau Marine-Nunéz von ihren Erlebnissen in unterschiedlichsten Unternehmensgrößen - vom Großkonzern bis hin zu kleinen Firmen. So wurde sie bei großen Arbeitgebern anfangs einen Monat begleitet, lernte alle Abteilungen und genau geregelten Arbeitsabläufe kennen. Umgekehrt gab es mehr Druck, Ellenbogen-Mentalität und viele Hierarchie-Ebenen. In kleinen Unternehmen ist hingegen proaktives Tun gefragt, bei gleichzeitig kurzen Entscheidungswegen. Beides hat also Vor- und Nachteile und "es kommt auf den eigenen Persönlichkeitstyp an", so Marine-Nunéz.
Das Career Center sagt DANKE für die so wertvollen Einblicke...